Erreichbarkeit


Familienzentrum Oberstaufen

Lindauerstraße 9

87534 Oberstaufen


Tel 08386/326190

Mail: renate.specht@allgaeu.org

Unsere Philosophie

  Vorläufiges Kpnzept und weiteres Vorgehen:

(Begonnen bei der Besprechung am 30.10.97, laufend ergänzt und bereinigt)


- Begründung

- Räume

- Angebote im FamZ

- was geschah in dieser Sache bereits?

- was ist noch zu tun?


Ansprechpartnerinnen für das Projekt:


Birgit Schüßler

87534 Oberstaufen-Wiedemannsdorf

Tel: 08386 753


Renate Piechatschek-Specht

Vorderreute 6

87534 Oberstaufen

Tel und Fax: 08386 2655


Räumlichkeiten:

- Anforderungen: ca. 100 qm 

  (1 Aktivraum für Jugend, 1 Zimmer für Beratungsgespräche, 1 Spiel-Cafe-Bastel

   -...- Zimmer, 1 Küchenzeile, WC, kleiner Stauraum)

- Möglichkeiten in Oberstaufen

- Pfarrzentrum (mit Umbau und Keller - vermietet! -)

- altes Schulkloster in der Lindauer Straße (Eigetümer Diözese Augsburg)

- weitere Vorschläge möglich   


Finanzierung:  

- Bayer. Sozialministerium (ca. 5000.- DM für Gründung, sog. Anschubfinanzierung)

- DM 5.- für jede Helferstunde vom Bayer- Sozialministerium nach einem Jahr 

  Probelauf  

- Gründungsspenden von verschiedenen Institutionen ( Stiftungen, Mütterzentren, Dt.

  Jugendinstitut usw.) und Privatpersonen

- zwei Möglichkeiten bestehen

Verein                                     Trägerschaft

zb. den bestehenden                 zB Caritas Oberallgäu

"Sonnenkäferverein"                 oder ähnliches

Mitgliederbeiträge                     Jährlicher fester Betrag als Projektunterstützung


Die Hauptfinanzierung beruht auf dem Grundgedanken eines Familienzentrums, dem "Laienprinzip". Dies bedeutet, dass ehrenamtliche Helfer/innen (zu einem Stundenlohn von fünf bis acht Mark) Verschiedenes innerhalb des Programms des Familienzentrums anbieten, für das die "Nutzer" dann zahlen.

Wir denken, dass eine solche Eigenverantwortung und persönliches Engagement nicht nur als Reaktion auf die Finanzknappheit der öffentlichen Hand zu sehen ist, sondern auch als Chance für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit und als gesellschaftspolitisches Konzept.

Die Entscheidung fiel so aus, dass sich alle Interessierten für einen eigenen Verein als Träger entschieden.

Es wurde der Verein "Familienzentrum Oberstaufen e.V." gegründet. Der Eintrag bei AG Sonthofen ist beantragt.


geplante Angebote im FamZ:

a) bereits bestehende Angebote personell, räumlich und zeitlich "bündeln" evtl. koordinieren, erweitern und ergänzen:

- Angebote für Frauen (Kurse, Seminare, Frauen-Cafe, Schwangerschaftsgymnastik,  

  Stilgruppe)

- Angebote von Kinder - und Jugendarbeit (Ergänzung und Bündelung gemeindlicher 

  und kirchlicher Angebote)

- Angebote für "Randgruppen" (ausländische Ehefrauen und Mütter, Alleinerziehende, 

  Behinderte usw.)

Ein großer und wichtiger Bereich, mit dem auch die Arbeit des Familienzentrums begonnen werden soll, wird das "Familiencafe" sein. Fachleute sehen in einer solchen Institutionen ein niederschwelliges Angebot in der präventiven Familienarbeit, zu der zB Jugendämter nach dem Sozialgesetzbuch und dem Kinder- und Jugendhilfegesetz verpflichtet sind.

- Jugendraum für offene Jugendarbeit

- Erziehungsberatung, Ehe - und Lebensberatung

- Beratungsgespräche für persönliche und familiäre Konfliktsituationen

- Seminare für die ganze Familie (zB von der Ehe- und Familienseelsorge 

  idR Kempten - Hr. Vey-)

- Seniorentelefon (zB in Zusammenarbeit mit der Caritas Oberallgäu)


Begründung:

"Vorbeugen ist besser als reparieren"

Ein Familienzentrum ist eine Einrichtung, in der Familien in erster Linie zwanglos Kontakt knüpfen können, verbunden mit spielerischen Angeboten für Kinder und Jugendliche. Gerade für Ehepaare, die in die neue Rolle von "Eltern" gekommen sind und für neuzugezogene Familien.

Ein großer Teil des Familienzentrums sol den Jugendlichen gewidmet sein. Kindern, die aus einem "Spielalter" herauskommen, aber noch zu jung für völlig freie Aktivitäten sind, bietet sich hier zB ein "offener Jugendtreff" der auch feste Angebote. Gerade hier ist der Aspekt des "Vorbeugens" besonders wichtig.

Auch Senioren, die ihre neue Lebensphase aktiv gestalten wollen, soll das FamZ Möglichkeit bieten, eigenen Interessen mit anderen Gleichaltrigen nachzugehen oder sich - was auch ein sehr wünschenswerter Effekt wäre - in Kinder - und Jugendarbeit einzubringen.

Die Einrichtung muss als Ergänzung zum bereits vorhandenen örtlichen Angebot (gerade der sehr aktiven Vereine in Oberstaufen und Umgebung) gesehen werden.

Das FamZ ist eine überparteiliche und überkonfessionelle, unabhängige Einrichtung

Wir stellen uns hier ein "integratives Familienzentrum" vor, das allen Bürgern die Möglichkeit gibt, sich entweder ihre Familiensituation begleitend oder familien-ergänzend aktiv oder passiv einzubringen.


Die Familie lebt im Spannungsfeld verschiedener Generationen, verschiedener Interessen und verschiedener Lebenserfahrungen. Daraus können sich vielfältige Konflikte ergeben. Eltern suchen dann aus ihren erlebten Belastungen heraus Hilfe. Der Schritt sich professionelle Unterstützung in einer Krise zu suchen, können ein erster Schritt in Richtung Bewältigung sein. Ein Familienzentrum kann hier als Präventionseinrichtung sowohl räumlich als auch personell Möglichkeiten bieten (siehe "Angebote im Familienzentrum")

Die Familie ist großen Gefahren ausgesetzt und unterliegt großen Veränderungen. Das liegt ua daran, dass sich unsere Gesellschaft im Wandel befindet. 

Die Großfamilien lösen sich auch im ländlichen Bereich auf; Scheidungsraten werden höher, im Gegenzug werden die Geburtenraten immer niedriger. Vereinsamungstendenzen von zB Alleinerziehenden oder Alleinlebenden nehmen immer mehr zu. Auch Arbeitslosigkeit, sinkendes Realeinkommen, Verrohungstendenzen, die aus den größeren Städten auch in den ländlichen Bereich eindringen, Gewalt in der Familie ... die Liste der Gründe, warum eine konkrete Einrichtung wie ein Familienzentrum notwendig ist, lässt sich beliebig fortsetzen.

Durch den oben angesprochenen Wandel in der Gesellschaft klafft auch die Schere der sozialen Situation von Singles oder Ehepaaren ohne Kinder und den Familien mit mehreren Kindern mehr auseinander. Diese Ungleichheit in der Verteilung der materiellen Güter wird unserer und der künftigen Generation immer mehr einen negativen Stempel aufdrücken.

Ein Familienzentrum kann kreative Wege anbieten, Lebenssituationen in Gemeinschaft zu meistern.

Doch sollte ein Familienzentrum nicht nur  - in ewas düsteren Farben - als eine solche Präventionseinrichtung gesehen werden, sondern auch als ein Hort der Geselligkeit, in dem ohne Konsumzwang einfach zusammengesessen werden kann und auch Fröhlichkeit und Kinderlachen ist. 

Wie ein Puzzle sollen sich alle Bereiche, alle Angebote in - und aneinanderfügen.



Das Jahr fängt gut an mit neuen Angeboten im Familienzentrum:


Am Dienstag, 10.01.2012 um 9.30 Uhr beginnt unser Angebot


"Interkulturelle Gesprächsrunde" 

Ab 18. Januar: jeden Mittwoch, 18 - 19.30 Uhr, im alten Schul-kloster, Lindauer Straße, für Menschen mit Migrations-hintergrund, die die Deutsch-Prüfung schon haben und noch Praxis bekommen wollen oder für die, die die Prüfung noch nicht haben zur Vorbereitung darauf. Auf Wunsch können wir auch Grammatik unterrichten oder Staatskunde. Melden Sie sich einfach! 

Unkostenbeitrag 5 Euro, reduziert sich für FamZ Mitglieder und 10-er Karten.


Der Staufner Kinderfaschings-ball ist am Faschingssonntag, 19. Februar ab 13.45 Uhr im Kurhaus, das FamZ lädt herzlich dazu ein. Zauberer, FamZ-Tanz, Spiel, Tombola, Essen und Trinken warten auf euch.


Faschingskleidung: ab Montag, 16. Januar können Sie wieder bei uns der Kleiderkiste schöne Faschingskleidung kaufen.



  Search